Premieren beim Budenzauber Emsland 2017

Fußball-Legenden live erleben heißt es am 31.10.2017 (Nationaler Feiertag!) zum fünften Mal in der EmslandArena in Lingen. Hochklassige und spannende Spiele, eine tolle Atmosphäre auf den Rängen und die Nähe der Fans zu den Legenden zeichnen den Budenzauber Emsland seit Jahren aus.

Zur Tradition des Budenzaubers ist das Duell zwischen den Lokalrivalen vom SV Meppen und VfL Osnabrück geworden. Auch der SV Werder Bremen ist wieder dabei und nimmt einen neuen Anlauf zum Titelgewinn. Erstmalig laufen die starken und hochklassig besetzten Traditionsmannschaften von Borussia Mönchengladbach und Schalke 04 in der EmslandArena auf. Mit sehenswerten Hallenfußball und vielen Toren überzeugten beide Teams bereits die Fußballfans in Berlin und Krefeld. Auf das legendäre „HUUUU“ der Iceland Legends können sich alle Zuschauer zur fünften Auflage freuen. Nach ihrem stimmungsvollen und begeisternden Auftritt beim AOK Traditionsmasters im Januar, kommen die Isländer nun nach Lingen und sind heiß auf den Budenzauber in der EmslandArena.

Alle Informationen zum Vorverkauf erhalten Sie hier.

Tickets ab 9,50 € zzgl. VVK für den Budenzauber Emsland mit 5,5 Stunden live Fußball sind im Ticketshop, unter der Hotline: 01806-999 0000 (20 Cent/je Anruf aus dem dt. Festnetz, 60 Cent/je Anruf aus den Mobilfunknetzen) und an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

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Auftaktpressegespräch zum Budenzauber Emsland 2017

Zur Vorstellung des Budenzauber Emsland 2017 begrüßten heute Oberbürgermeister Dieter Krone und Turnierdirektor Bernd Kühn Journalisten und Legenden im Rathaus der Stadt Lingen. Auch Weltmeister und Teammanager der FC Schalke 04 Traditionsmannschaft Olaf Thon war vor Ort und blickt mit großer Vorfreude auf die 5. Auflage in der EmslandArena.

Einen Beitrag unseres Medienpartners ev1.tv zum Pressegespräch finden sie hier.

Hier einige Zitate aus dem Pressegespräch:

Olaf Thon (FC Schalke 04): „Ich fühle mich hier jetzt schon zuhause. Als ich vorhin getankt habe, wurde ich gleich von einem Emsländer zum Rathaus zur PK geleitet, das nenne ich Service! Die Turniere der Budenzauber Serie sind immer top organisiert und wir freuen uns alle schon auf die schöne Halle und die super Stimmung.“

Robert Thoben (SV Meppen): „Der Budenzauber Emsland ist für uns immer der Höhepunkt des Jahres. Natürlich hat uns der Aufstieg der 1. Herren in die 3. Liga beflügelt und wir werden wieder versuchen möglichst weit zu kommen.“

Christian Claaßen (VfL Osnabrück): „Das wir als Titelträger in Berlin spielen durften haben wir sehr genossen. Wir werden wieder alles geben um zu gewinnen, sehen uns aber nicht als Favoriten.“

Bernd Kühn (Turnierdirektor): „Der Budenzauber Emsland wird auch 2017 wieder das erste Turnier auf unserer Serie. Wichtig wird sein, dass wir im Vorfeld möglichst viele Fans erreichen und klar kommunizieren, dass wir an einem Feiertag spielen. Die Attraktivität des Teilnehmerfeldes haben wir deutlich erhöht. Hier können sich die Zuschauer auf große Namen und klasse Fußballer freuen.“

Florian Krebs (Arenadirektion der EmslandArena): „Wir sind sehr glücklich mit der EmslandArena weiterhin Teil der attraktiven Budenzauber-Serie zu sein. Die Hallensaison in Deutschland startet im Emsland. Der Titel konnte noch nie verteidigt werden.“

Bild v.l.n.r.: Florian Krebs (Arenadirektion der EmslandArena), Bernd Kühn (Turnierdirektor), Robert Thoben (Legende SV Meppen), Christian Claaßen (Legende VfL Osnabrück), Olaf Thon (Legende FC Schalke 04), Dieter Krone (Oberbürgermeister Stadt Lingen an der Ems), Hubert Börger (Vorsitzender Fußballkreis Emsland)

Foto: Alfred Bültel

Legenden auf der Trainerbank

Zahlreiche Legenden unserer Budenzauber-Serie trainieren inzwischen Mannschaften von der 1. Bundesliga bis zur Bezirksliga. Von „alten Hasen“ wie Friedhelm Funkel und Olaf Janßen bis hin zu Trainer-Newcomern wie Hannes Wolf und Torsten Frings. Auf unserer Facebookseite Fußball-Legenden live erleben stellen wir in drei Fotoserien alle Legenden vor, welche aktuell im Trainergeschäft tätig sind.

Hier zu Teil 1 der Fotoserie „Legenden auf der Trainerbank“

Funkel

DERBYSTAR kehrt in die Bundesliga zurück

Die Traditionsmarke DERBYSTAR, exklusiver Ballpartner der Budenzauber-Serie, kehrt in die Bundesliga zurück. Ab der Saison 2018/19 stellt DERBYSTAR den offiziellen Spielball der 1. und 2. Bundesliga.

“Bereits seit vielen Jahren schätzen unsere teilnehmenden Teams die hohe Qualität der DERBYSTAR-Bälle auf unserer Turnierserie. Ich freue mich sehr, dass diese große Traditionsmarke zurück in die Bundesliga kehrt und gratuliere herzlichst” so Bernd Kühn, Turnierdirektor der Budenzauber-Serie.

Den Presseartikel von DERBYSTAR finden sie unter folgendem Link: http://www.derbystar.de/news/2017-04-24

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Weitere Neuzugänge in Hall of Fame

65 Spieler feierten auf der Budenzauber-Serie 2016/2017 ihre Premiere. Darunter spielten Legenden wie Marcell Jansen, Thorben Marx, Patrick Helmes, Gerald Asamoah, Marko Pantelic oder Torsten Frings erstmals für ihre Traditionsmannschaft.

In unserer Hall of Fame finden sie alle 28 Teams und ihre Legenden, welche seit 2010 in Lingen, Dortmund, Krefeld und Berlin aufliefen.

Hier zur Hall of Fame > http://www.aok-traditionsmasters.de/hall-of-fame

12.11.2016 BUDENZAUBER (47)

Weisweiler Elf triumphiert beim AOK Traditionsmasters

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Vor ausverkaufter Kulisse in der Berliner Max-Schmeling-Halle sicherte sich die Traditionsmannschaft von Borussia Mönchengladbach den Sieg beim Finale der Budenzauer-Serie. Das AOK Traditionsmasters bot den Zuschauern zum wiederholten Male ein einzigartiges Fußball-Spektakel. Auch dieses Mal nahmen sechs Traditionsteams am Turnier teil. Neben den gesetzten Mannschaften Hertha BSC, Union Berlin und Titelverteidiger 1. FC Nürnberg qualifizierten sich in diesem Jahr auch Borussia Mönchengladbach und der VfL Osnabrück. Das Teilnehmerfeld komplettierten die Iceland Legends.


Titelverteidiger mit Startschwierigkeiten

Das erste Spiel der Gruppe A bestritten die Sieger der Qualifikationsturniere in Krefeld und im Emsland, Borussia Mönchengladbach und der VfL Osnabrück. Die Gladbacher, mit Fußball-Legenden um Andriy Voronin und Mike Hanke gespickt, überzeugten vor allem durch sehenswerte Spielzüge. Am Ende sprang ein ungefährdeter 6:3-Erfolg heraus. Danach trafen die Fohlen auf den Titelverteidiger 1. FC Nürnberg. Die Clubberer visierten auch in diesem Jahr den Sieg an, obwohl Marek Mintal – Torschützenkönig und zugleich bester Spieler der letztjährigen Auflage – krankheitsbedingt absagte. In ihrem ersten Spiel mussten sich die Nürnberger allerdings mit 3:4 geschlagen geben. Damit sicherte sich Borussia Mönchengladbach den Gruppensieg. Im letzten Spiel der Gruppe A ging es also für den 1. FC Nürnberg und den VfL Osnabrück um alles oder nichts. Die umkämpfte Partie endete 1:1. Aufgrund des besseren Torverhältnisses qualifizierte sich der Titelverteidiger aus Nürnberg für das Halbfinale.

Union überragt in Gruppe B

Die erste Partie der Gruppe B entpuppte sich zu einer klaren Angelegenheit. Die Iceland Legends um Ex-Herthaner und Kapitän „Jolly” Sverrisson reisten zwar mit einigen ehemaligen isländischen Nationalspielern an, doch gegen die erfahrene Traditionself des 1. FC Union hatten die Isländer wenig entgegenzusetzen. Den ersten Treffer der Partie erzielte Fan-Ikone Torsten Mattuschka unter frenetischen Jubel. Die Eisernen spielten sich Chance um Chance heraus und gewannen mit 8:1. Im zweiten Spiel der Gruppe B standen die Iceland Legends einem echten Titelanwärter gegenüber: Hertha BSC. Die Alte Dame gewann bereits 2014 und 2015 das Turnier und verstärkte sich im Vorfeld mit der Stürmer-Legende Marko Pantelic. Dieses Mal machten es die Isländer wesentlich besser als im ersten Spiel gegen den 1. FC Union. Erst kurz vor der Halbzeitpause erzielte die Hertha den ersten Treffer. Am Ende sprang allerdings ein souveränes 4:1 für die Herthaner heraus. Im letzten Gruppenspiel kam es zum heiß ersehnten Berliner Derby zwischen Hertha und Union. Wie bereits in den letzten Jahren verwandelte sich die Max-Schmeling-Halle zu einem echten Hexenkessel. Dabei kamen die Fans ganz auf ihre Kosten. Es entwickelte sich ein sehenswerter Schlagabtausch, den die Eisernen am Ende mit 5:2 für sich entscheiden konnten. Dieser Sieg bedeutete zugleich den ersten Platz der Gruppe B für die Köpenicker.

Torreiche Halbfinal-Spiele

Im ersten Halbfinale traf Hertha BSC auf den Sieger der Gruppe A, Borussia Mönchengladbach. Nachdem die Elf vom Niederrhein bereits 4:1 in Führung ging, kämpfte sich die Hertha noch einmal heran. Der Sieg ging jedoch an die Gladbacher, die sich mit einem 5:4 den Einzug ins Finale sicherten. Die Siegesserie des 1. FC Union riss auch im Halbfinale gegen den Titelverteidiger 1. FC Nürnberg nicht ab. Wieder überzeugten die Unioner auf allen Ebenen. Durch Tore von Union-Legenden wie Steffen Baumgart und Ronny Nikol sprang ein ungefährdetes 6:1 heraus.

Im Spiel um Platz 3 traf die Hertha nun auf die Nürnberger. Die erste Halbzeit war vom Abtasten beider Teams geprägt und endete 1:1. In der zweiten Hälfte drehten die Herthaner nochmal richtig auf und zeigten ihre individuelle Klasse. Den Fans der Blau-Weißen wurde eine echte Tor-Show geboten. Nach der herben Schlappe im Halbfinale gegen Union unterlagen die Nürnberger auch Hertha BSC mit 1:6.

Packendes Endspiel

Mit dem 1. FC Union und Borussia Mönchengladbach standen die beiden besten Teams des Turniers im Finale – da waren sich die meisten Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle einig. Es entwickelte sich ein ordentlicher Schlagabtausch zwischen den beiden Teams. Nachdem Andriy Voronin die Gladbacher in Führung brachte, glich Steffen Baumgart kurze Zeit später wieder aus. Mit einem leistungsgerechten Unentschieden ging es in die Halbzeitpause. In der zweiten Hälfte brachte Jörg Albertz die Gladbacher durch das 2:1 wieder auf die Siegerstraße. Dennoch gaben sich die Unioner nicht auf. Ihre Chancen konnten sie allerdings nicht in Zählbares ummünzen. Als Andriy Voronin wenige Sekunden vor dem Ende für das 3:1 sorgte, war das Spiel entschieden. Die Gladbacher feierten ausgelassen ihren ersten Turniersieg beim AOK Traditionsmasters.

Torsten Mattuschka räumte bei den Auszeichnungen ab

Bevor Borussia Mönchengladbach den Pokal entgegennehmen durfte, zeichneten die Verantwortlichen des Turnieres noch verschiedene Spieler für besondere Leistungen aus. Die Auszeichnung zum besten Torwart erhielt der 48-jährige Gladbacher Jörg Kaessmann. Die erfolgreichsten Torschützen waren Chiquinho von Borussia Mönchengladbach und Dariusz Wosz von Hertha BSC. Ein Akteur räumte sogar mehrmals ab: Torsten Mattuschka wurde bester Spieler und Publikumsliebling.

VfL Osnabrück gewinnt spektakulären Budenzauber Emsland

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Einen Budenzauber der Rekorde erlebten die Fans am 12. November 2016 in der EmslandArena. Alle teilnehmenden Mannschaften hatten Lust auf Offensivfußball und spielten mit offenem Visier. Beim munteren Scheibenschießen konnte sich letztendlich der VfL Osnabrück in einem packenden Finale gegen den SV Werder Bremen durchsetzen und seinen ersten Turniersieg einfahren.

Der Budenzauber Emsland begann gleich mit dem Nordklassiker Werder Bremen gegen den HSV. Die Brisanz dieses Duells – auch im Traditionsfußball – wurde nochmal dadurch unterstrichen, dass beide Teams kurz vor Meldeschluss noch Viktor Skripnik (Werder Bremen) und Ingo Hertzsch (HSV) in ihre Kader beriefen um bestens gerüstet zu sein. In einem spannenden und umkämpften Match setzte sich dann Werder Bremen angeführt von Torsten Frings und Stürmerstar Ivan Klasnic mit 4:2 durch. Der HSV musste in seinem zweiten Spiel gegen Titelverteidiger Twente Enschede nun gewinnen, um noch Chancen auf das Halbfinale zu haben. Tatsächlich siegten die Hamburger mit 4:2 und setzten nun wiederum die Niederländer in ihrem finalen Gruppenspiel gegen Werder Bremen unter Druck. Die Grün-Weißen bestätigten ihre Form aus dem ersten Spiel und gewannen 5:2 und schickten somit Twente bereits in der Vorrunde nach Hause.

Im ersten Spiel der Gruppe B traf der VfL Bochum auf die Lokalmatadoren vom SV Meppen und konnte das torreichste Spiel der Vorrunde mit 5:4 für sich entscheiden. Im nächsten Match gegen den VfL Osnabrück stockte dann die Tormaschine der Bochumer und es setzte eine 1:2 Niederlage. Im letzten Gruppenspiel stand also Meppen gegen die Rivalen vom VfL Osnabrück unter Zugzwang. Ein Sieg musste her, um den Einzug in das Halbfinale sicher zu stellen. Doch die Lila-Weißen gewannen auch ihr zweites Spiel knapp aber verdient mit 3:1 und so musste sich der SV Meppen von seinen lautstarken Fans verabschieden.

Das erste Halbfinale des Tages hatte es in sich. In einem unfassbaren Spiel konnte Werder Bremen gegen den VfL Bochum nur denkbar knapp die Oberhand behalten. Die Tore vielen wie am Fließband, die Führung wechselte ständig. Sage und schreibe 9:9 (!) stand es zum Schlusspfiff. So viele Tore gab es zuvor in der gesamten Budenzauber-Serie noch nie. Der alles überragende Ivan Klasnic steuerte alleine sieben Treffer zum Schützenfest bei und brachte die Emslandarena im Alleingang zum kochen. Das Neunmeterschießen begann mit einer Parade des Werder Schlussmanns Andreas Reinke. Da anschließend alle weiteren Schützen trafen hatte Werder-Legende Torsten Frings höchstpersönlich die Chance seine Mannschaft mit dem letzten Neunmeter ins Finale zu schießen. Unter lautem Jubel traf der Ex-Nationalspieler in die linke Ecke und ließ sich dann von den Fans und seinen Mitspielern feiern. Das zweite Halbfinale sah erneut einen bärenstarken VfL Osnabrück. Trotz Rückstand konnte auch das dritte Spiel in Folge gewonnen werden – 4:1 hieß es am Ende gegen HSV und der Finaleinzug war perfekt.

Obwohl sie das Halbfinale so unglücklich verloren hatten, konnten sich die Bochumer noch einmal aufrappeln und im kleinen Finale den HSV mit 4:3 bezwingen. Mit dem dritten Platz belohnte sich der VfL für eine starke Gesamtleistung.

Das Endspiel zwischen den beiden besten Turniermannschaften SV Werder Bremen und VfL Osnabrück wurde äußert hitzig ausgetragen. Den Teams war deutlich anzumerken, dass ihnen der Turniersieg und damit die Qualifikation für das AOK Traditionsmasters am 14. Januar 2017 in Berlin viel bedeutete. Im Gegensatz zum bisherigen Turnierverlauf stand zunächst die Defensive im Vordergrund. Zur Halbzeit stand es noch 1:1. Gegen Ende Spiels kochten dann die Emotionen hoch. Zunächst erhielt der VfL Osnabrück eine 2-Minuten Strafe, die Werder zum 2:2 Ausgleich nutzen konnte. Kurz vor Schluss jedoch musste auch ein Bremer für zwei Minuten runter. Der VfL brauchte nicht lange um die Überzahl auszunutzen und ging per Neunmeter erneut in Führung. Diese reichte bis zum Schlusspfiff und so konnte Osnabrück seinen ersten Titel beim Budenzauber Emsland einfahren.

Statistik zum Budenzauber Emsland 16/17

Gruppe A

SV Werder Bremen –  Hamburger SV               4:2

FC Twente Enschede – Hamburger SV            2:4

FC Twente Enschede – Werder Bremen           2:5

 

1.  SV Werder Bremen           + 5     6 Punkte

2. Hamburger SV                      0      3 Punkte

3. FC Twente Enschede         – 5     0 Punkte

 

Gruppe B

VfL Bochum –  SV Meppen                               5:4

VfL Osnabrück – VfL Bochum                          2:1

VfL Osnabrück – SV Meppen                           3:1

 

1. VfL Osnabrück                 + 3      6 Punkte

2. VfL Bochum                        0       3 Punkte

3. SV Meppen                       – 3      0 Punkte

 

Halbfinals

SV Werder Bremen – VfL Bochum                    9:9 und 3:2 nach Neunmeterschießen

VfL Osnabrück – Hamburger SV                       4:1

 

Spiel um Platz 3

VfL Bochum – Hamburger SV                           4:3

Endspiel

SV Werder Bremen – VfL Osnabrück              2:3

 

Bester Spieler

Ivan Klasnic (SV Werder Bremen)

Beste Torhüter

Niels Bahr (Hamburger SV) und Markus Antczak (SV Meppen)

Torschützenkönig

Ivan Klasnic (10 Tore)

Publikumsliebling

Torsten Frings

Letzte Informationen zum Budenzauber Emsland 16/17

Fußball-Legenden live erleben heißt es am kommenden Samstag zum vierten Mal in der EmslandArena in Lingen. Ab 13:30 Uhr spielen dann die Traditionsmannschaften vom SV Meppen, VfL Osnabrück, SV Werder Bremen, Hamburger SV, FC Twente Enschede und VfL Bochum um den Turniersieg und die Qualifikation für das AOK Traditionsmasters in Berlin. Folgend finden Sie noch ein paar wichtige Informationen zum Turnier und Vorverkauf:

Beginn / Hallenöffnung:

Der Budenzauber findet von 13:30 Uhr bis 19:00 Uhr in der EmslandArena statt.

Hallenöffnung ist ab 12:30 Uhr.

Tickets / Tages- und Abholkasse:

Die Tageskasse (rechts vom Haupteingang) und Abholkasse (links vom Haupteingang) öffnen zu 12:00 Uhr. Tickets an der Tageskasse gibt es in den Kategorien 1-4. Alle Tickets, welche vor der Datumsänderung erworben wurden, haben selbstverständlich ihre Gültigkeit behalten.

Desweiteren haben sie die Möglichkeit Tickets im Onlineshop, unter der Hotline: 01806-999 0000 (20 Cent/je Anruf aus dem dt. Festnetz, 60 Cent/je Anruf aus den Mobilfunknetzen) und an den bekannten Vorverkaufsstellen zu erwerben.

Anreise / Parkplätze: 

Alle Informationen zur Anreise und Parkplätzen an der EmslandArena erhalten sie auf der Homepage der EmslandArena unter dem Punkt „Besucher“.

Turniermagazin:

Das offizielle Turniermagazin können sie im Eingangsbereich der EmslandArena für 1,50 Euro erwerben. Sämtliche Einnahmen aus dem Magazinverkauf gehen an die Kinderschutzkampagne „Hier endet das Spiel“.

Autogrammstunden:

Zu folgenden Uhrzeiten finden die Autogrammstunden im Eingangsbereich der EmslandArena statt (Änderungen vorbehalten!).

14:00 Uhr VfL Osnabrück und Twente Enschede

14:45 Uhr SV Werder Bremen

15:15 Uhr SV Meppen

15:45 Uhr VfL Bochum und Hamburger SV

Spielplan:

Folgend finden Sie den Spielplan zum Budenzauber Emsland 16/17. Zur Vergrößerung einfach auf die Grafik klicken.

Spielplan BZ Emsland

HSV, Osnabrück und Bochum geben Kader bekannt

Noch 6 Tage bis zum Budenzauber Emsland 16/17 in der EmslandArena in Lingen. Mit dem Hamburger SV, VfL Osnabrück und VfL Bochum haben nun auch die restlichen Teams ihren Kader bekanntgegeben. Der HSV und VfL Osnabrück setzen vor allem auf Ihr eingespieltes Team und haben sich nur punktuell verstärkt. Neu dabei sind unter anderem Andreas Schäfer und Dennis Weiland für die Lila-Weißen, sowie Tobias Homp und Martin Groth für die Hamburger. Die Traditionsmannschaft des VfL Bochum geht beim Budenzauber Emsland zum zweiten Mal an den Start und bringt zahlreiche Legenden mit nach Lingen.

Hier die vorläufigen Kader aller teilnehmenden Mannschaften in der Übersicht: 

SV Meppen: Robert Thoben, Andreas Helmer, Josef Schröer, Markus Antczak, Cüneyt Özkan, Damir Bujan, Marko Willen, Gerd Heuermann, Mahmut Aktas, Reinhold Tattermusch, Torsten Abeln, Stefan Lammers, Wolfgang Hake, Sebastian Röttger, Dietmar Sulmann und Matthias Schmidt

VfL Osnabrück: Joe Enochs, Thomas Reichenberger, Wolfgang Schütte, Daniel Thioune, Marko Tredup, Dennis Weiland, Christian Claaßen, Andreas Schäfer, Alexander Ukrow, Paul Jaschke, Tobias Langemeyer, Marko Niemeyer und Christian Weidner

FC Twente Enschede: Ellery Cairo, Spira Grujic, Berthil ter Avest, Andre Karnebeek, Jeroen Heubach, Simon Cziommer, Chris de Witte, Martijn Abbenhues, Rene Nijhuis, Bob Helle und Erwin Waanders und Jeffrey de Visscher

SV Werder Bremen: Ivan Klasnic, Torsten Frings, Dieter Burdenski, Andreas Reinke, Holger Wehlage, Erhan Albayrak, Mike Barten, Marco Reich und Björn Schierenbeck

Hamburger SV: Stefan Schnoor, Martin Groth, Vahid Hasemian, Michael Oenning, Tobias Homp, Matthias Rose, Nils Bahr, Matthias Reincke, Bernd Bressem, Jens Bochert und Ralph Jester

VfL Bochum: Peter Peschel, Marcel Maltritz, Michael Bemben, Heiko Butscher, Sebastian Schindzielordz, Giovanni Federico, Björn Joppe, Dirk Eitzert und Klaus Schlapka

Tickets ab 9,50 € zzgl. VVK für das Turnier mit 5,5 Stunden live Fußball erhalten sie in unserem Ticketshop, unter der Hotline: 01806-999 0000 (20 Cent/je Anruf aus dem dt. Festnetz, 60 Cent/je Anruf aus den Mobilfunknetzen) und an den bekannten Vorverkaufsstellen.

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Interview mit Holger Wehlage

Aus Meppen zum Doublesieger – Holger Wehlage ist genau das in der Saison 2003/2004 gelungen. Der gebürtige Emsländer durfte sich als Spieler von Werder Bremen am Ende des Jahres sowohl über die Deutsche Meisterschaft als auch über den DFB-Pokal führen. Insgesamt bestritt der mittlerweile 40-Jährige 14 Bundesligaspiele, in denen er ein Tor erzielte. Dazu kamen 118 Spiele in der zweiten Liga. Beim Budenzauber in Lingen wird Wehlage wie schon in den Vorjahren für Werder die Fußballschuhe schnüren.

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Herr Wehlage, nach einem zweiten und einem ersten Platz lief es für Werder bei der letzten Auflage nicht rund. Schon in der Vorrunde war Schluss – wie sieht denn die Zielsetzung dieses Mal aus? 

Im letzten Jahr gab es mehrere Gründe, warum es nicht geklappt hat. Wir fahren da natürlich hin, um gewinnen zu wollen und uns für das Endturnier zu qualifizieren. Da waren wir ja vor zwei Jahren schon und das hat einfach Spaß gemacht.

Was macht den Reiz des Turniers aus?

Die Turnierserie wird gerade im Emsland ja richtig gut angenommen, wie auch die Zuschauerzahlen zeigen. Dazu trifft man immer viele alte Weggefährten und Kollegen – das ist natürlich immer schön.

Und als gebürtiger Emsländer macht es umso mehr Spaß in die alte Heimat zurückzukehren?

Ich bin ja schon noch häufiger im Emsland, weil meine Familie hier lebt. Aber natürlich lässt sich sowas dann damit verbinden, dass man alte Freunde trifft oder für sie Karten organisiert. Das ist einfach eine gute Sache und ich freue mich darauf, die ganzen Leute zu sehen.

In ihrer aktiven Karriere kamen Sie zumeist mit viel Tempo über die rechte Außenbahn. Ist das in der Halle von Vorteil?

Ich habe da natürlich auch immer meine Historie mit insgesamt vier Beinbrüchen im Hinterkopf. Klar werden flinke und quirlige Spieler in der Halle bevorzugt, aber soviel ist da auch bei mir nicht mehr übrig geblieben (lacht).

Nicht viele ehemalige Fußballer können von sich behaupten, das Double gewonnen zu haben. Auch wenn Sie in der Saison nicht allzu oft zum Einsatz kamen, ist das in der Nachbetrachtung das Highlight der Karriere?

Das war natürlich ein Erlebnis und hat total geprägt, Teil dieser Mannschaft gewesen zu sein. Ich war immer im Kader und hatte den ein oder anderen Einsatz – aber hatte eben auch meine Verletzungshistorie. Solche Titel nimmt einen keiner mehr. Für mich hat allerdings der Aufstieg 2001 mit St. Pauli einen ähnlichen Stellenwert. Dort war ich Stammspieler und habe insoweit auf mich aufmerksam gemacht, dass Werder mich verpflichtet hat – obwohl mein Bein damals auch gebrochen war.

Sie treffen dieses Jahr in der Vorrunde auf Twente Enschede und den Hamburger SV. Mit den Stationen Werder und St. Pauli in der Vita – ist da die Motivation gegen den Rivalen aus dem Norden extra hoch?

Ach das Turnier steht unter dem Begriff, Spaß zu haben. Solche Dinge werden nicht mehr so heißgekocht wie während der aktiven Zeit. Wir sind alle älter geworden und jeder will heile nach Hause kommen. Es ist wichtig, dass wir den Zuschauern etwas bieten und dem Namen ‚Budenzauber‘ gerecht werden.

Gemeinsam mit dem ehemaligen Hannoveraner Marco Dehne leiten sie in Braunschweig heute eine SoccerArena. An welche Zielgruppe richtet sich die?

Eigentlich an alle. Unsere Plätze können natürlich auch von Freizeitkickern gemietet werden, aber gleichzeitig bieten wir auch eine Fußballschule an, in der wie junge Talente fördern und verbessern wollen. Einige Spieler, die bei uns waren, spielen jetzt auch schon bei Eintracht Braunschweig oder dem VfL Wolfsburg. Zudem machen wir da auch viele soziale Sachen, so haben wir zum Beispiel Gehörlose und Blinde trainiert.

2009 waren sie bereits Cheftrainer beim BSV Ölper. Ist eine „normale“ Station als Trainer im Herrenbereich für Sie weiterhin eine Option?

Mir macht die Arbeit mit den Jugendlichen derzeit viel Spaß. Aber man weiß ja nie, was da noch kommt. Ich bin da völlig entspannt und werde bei gegebenem Zeitpunkt sicherlich bereit sein.

Interview: Hendrik Niebuhr

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